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Die Welt von Isotra
1. September 2022

Markisen – Geschichte und Verwendung

Ing. Jakub Vaněk, Ph.D.
4 min.
62 durchlesen
Markisen – Geschichte und Verwendung
Halten Sie die Markisen nur für einen Schmuck von Restaurantgärten? Das wäre zu kurz gegriffen – Markisen können eine Terrasse oder einen Balkon vortrefflich beschatten. Und das hier ist ihre Geschichte.

Wie entstanden die Markisen?

Den Vorgänger der heutigen Markisen finden wir im alten Ägypten und in Syrien. Gewebte Matten beschatteten die Verkaufsstände auf den Marktplätzen sowie die Räume von Wohnhäusern. Gehen wir in der Geschichte weiter, dann verbreitete sich die Stoff-Außenbeschattung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der Stoff wurde mit einer hölzernen oder stählernen Konstruktion unterstützt. In Amerika gewannen Markisen vor Geschäften und Häusern vor allem nach dem Ende des Bürgerkriegs an Beliebtheit.

In dieser Zeit waren sie jedoch in ihrer Entwicklung noch nicht ausgereift: Die Konstruktion war steif und der Stoff musste von Hand gespannt werden. Später erfand man Mechanismen zur Vereinfachung des Spannens der Markisen, vor allem mithilfe eines Seils mit einer Rolle. Auch mit diesem Hilfsmittel konnten die Markisen allerdings noch nicht vollkommen gespannt werden und der Stoff konnte durch das Einwirken von Sonnenstrahlen teilweise verbleichen, die Sicht behindern oder einen ungeordneten Eindruck machen.

Moderne Markisen haben alle diese Probleme gelöst. Sie können komplett eingezogen werden, ob manuell mithilfe einer Kurbel, ob mithilfe von verschiedenen Varianten der Elektrobetätigung. Daneben haben sich auch verschiedene Arten des Spannens entwickelt – Kreuzarme zum Beispiel ermöglichen einen größeren Ausfall der Markise, als ihre Breite ist.

Wozu dienen die Markisen und welche Typen gibt es

Was die Konstruktion betrifft, so gibt es heute zwei Haupttypen von Markisen: Die Korbmarkisen werden in der Regel vor Geschäften und Betriebsstätten verwendet, die Terrassenmarkisen beschatten einen Balkon oder eine Terrasse. Wenn es auf der Terrasse keine Pergola gibt, stellt die Markise eine ideale Art und Weise der Beschattung dar: Sie blendet die Sonne ab, hält auch mildem Regen stand und behindert nicht die Sicht.

Wenn Sie sich für eine Elektrobetätigung entscheiden, sparen Sie alle Handhabungen, die man bei einem Sonnenschirm durchführen muss: Die Schutzhülle entfernen, mit einer Kurbel öffnen, kippen…. bei einer Markise mit einer Elektrobetätigung genügt es, einen Taster zu drücken. Auch das kann man sich heutzutage sparen: Für Markisen gibt es einen Fühler Sonne/Wind, der entsprechend dem Wetter die Markise einzieht oder auszieht. Oder Sie können die Markise in Ihren intelligenten Haushalt TaHoma integrieren und sie über Ihr Smartphone betätigen oder ihr Ausziehen entsprechend Ihres Tagesprogramms programmieren.

Ing. Jakub Vaněk, Ph.D.

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