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Saisonale Themen
30. September 2024

Garten im September: Wir sammeln Samen und bereiten den Garten für den Winter vor

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Garten im September: Wir sammeln Samen und bereiten den Garten für den Winter vor
Der Sommer ist beinahe vorbei, die Gartensaison aber noch lange nicht. Da gibt es noch das Ernten von Herbstfrüchten und Spätgemüse, manches wie die Frühlingszwiebeln müssen gepflanzt werden und empfindlichere Pflanzen brauchen den Schutz für den Winter. Wir dürfen nicht vergessen, vor dem Winter Unkraut zu jäten und den Rasen zu mähen.

Ernte von herbstlichem Obst und Gemüse

Wenn wir im Sommer Frühsalat oder Rettiche gepflanzt haben, können wir uns an der Ernte erfreuen. Wir ernten auch Lauch und Wurzelgemüse, können aber damit eventuell bis Oktober warten. Blattkohl, Winterkohl, Spinat, Mangold oder Kohlrübe halten in den Beeten sogar bis November und manchmal sogar über den Winter.

Im September reifen auch Kürbisse – Anzeichen der Reife sind eine glanzlose und harte Schale, eine markante Farbe und ein trockener, holziger Stengel. Auch ein reifer Kürbis klingt, ähnlich wie eine Wassermelone, hohl, wenn man darauf klopft. Bis zum ersten Frost sollten wir die Kürbisse bereits geerntet haben.

An den Zweigen hängen reife Äpfel, Birnen, Pflaumen oder Weintrauben, außerdem ernten wir Früchte wie Sanddorn, Hartriegel, Aronia und Eberesche. Die zweite Ernte bescheren uns doppelt tragende Erdbeeren oder Himbeeren, September ist auch die Saison für Nüsse und Haselnüsse.

Anpflanzen von Zwiebelgewächsen und weiteren Pflanzen

Wenn wir es nicht im August schon erledigt haben, ist jetzt die Zeit, Zwiebelknollen von Narzissen und anderen Zwiebelgewächsen an einem der wärmeren Tage zu pflanzen. Mit den Tulpen sollten wir noch warten, bis es kälter wird. Neben Zwiebelknollen ist der September eine gute Gelegenheit, auch Nadelbäume zu pflanzen oder Spinat, Wintersalat und Rettiche auszusäen. Bis Mitte September ist es möglich, aus bewurzelten Ablegern neue Erdbeerbeete anzulegen. Es ist noch zu früh, Obst- oder Zierbäume zu pflanzen, aber an warmen Tagen können wir im Voraus Gruben graben.

Bauernregeln für September

  • Viel Eicheln im September, viel Schnee im Dezember.
  • September warm und klar, verheißt ein gutes nächstes Jahr.
  • Viel Nebel im September über Tal und Höh’, bringt im Winter tiefen Schnee.
  • Zu Mariä Geburt fliegen die Schwalben furt. Bleiben sie noch da, ist der Winter nicht nah.
  • St. Ludmilla, das fromme Kind, bringt gern Regen und Wind.
  • Tritt Matthäus stürmisch ein, wird’s bis Ostern Winter sein.
  • Sankt Kosmas und Sankt Damian fängt das Laub zu färben an.
  • Kommt Wenzeslaus mit Regen an, werden wir Nüsse bis Weihnachten ha’n.

Blumengarten im September

Die meisten einjährigen und mehrjährigen Pflanzen sind bereits abgeblüht, daher sollten wir nicht vergessen, Samen für den weiteren Anbau zu sammeln. Im September ernten und trocknen wir sogenannte Strohblumen. Astern, Chrysanthemen, Dahlien und Heiden werden uns mit ihren Blüten erfreuen. Die empfindlicheren Stauden in den Blumenbeeten bedecken wir mit Nadelzweigen oder Mulchrinde und die Pflanzen in Kästen bringen wir in einen Raum, damit sie beim ersten Frost nicht erfrieren. Das gilt auch für empfindlichere mediterrane Kräuter wie Oregano, Basilikum oder Rosmarin.

Welche Kräuter überstehen den Winter in Blumenbeeten und welche lassen sich besser winterfest machen? Eine ausführliche Übersicht finden Sie in diesem unseren Artikel.

Sowohl der Ziergarten als auch der Gemüsegarten müssen vor dem Winter noch gepflegt werden: Wir jäten Unkraut und bedecken die gejäteten Beete mit Mulchrinde. Wir mähen den Rasen (vielleicht ist es das letzte Mal, vielleicht müssen wir nochmals im Oktober mähen), besäen kahle Stellen und belüften mit einem Vertikutierer. Der September ist eine der anspruchsvollsten Zeiten, wenn es um die Arbeit im Garten geht. In den kommenden Monaten können wir und der Garten eine Pause einlegen.

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