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Saisonale Themen
4. Juni 2026

Kräuter winterfest machen

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Kräuter winterfest machen
Das Herbstwetter ließ dieses Jahr nicht lange auf sich warten: Regen und kräftiger Wind gab’s schon Anfang September. Wer den Sommer über verschiedene Kräuter im Garten oder auf der Terrasse angebaut hat, stellt sich nun die Frage, wie man sie am besten winterfest macht und bis zum Frühling vor Frost und Unwetter schützt.

Kräuter, die den Winter im Freien überstehen

Die meisten Kräuter sind frostbeständig und können den Winter im Freien überstehen. Es gibt jedoch ein paar einfache Tipps, sie dabei zu unterstützen. Eine Mulchschicht aus Rinde um die Pflanzen herum speichert Feuchtigkeit und schützt die Wurzeln vor Frost. Alternativ können die Pflanzen mit Vlies, Nadelholzreisig, Stroh oder trockenem Laub abgedeckt werden. Schnee wirkt als Wärmedämmung und deshalb kann man auch den um eine Pflanzen herum liegenden Schnee auf die Pflanze schieben.

Kräuter in Blumentöpfen sind durch zu wenig Erde um die Wurzeln herum frostgefährdet. Wenn möglich, können Sie die Blumentöpfe vor dem Winter in die Erde einsetzen. Andernfalls isolieren Sie Boden und Seiten mit Styropor oder Luftpolsterfolie. Für zusätzliche Wärmedämmung und eine ansprechendere Optik können Sie einen Jutesack oder eine Schilfmatte als oberste Schicht verwenden. Solange es nicht friert, müssen die Kräuter gelegentlich gegossen werden, damit der Wurzelballen nicht vollkommen austrocknet.

Frostbeständige Kräuter

  • Minze
  • Schnittlauch
  • Petersilie
  • Salbei
  • Liebstöckel
  • Melisse
  • Oregano
  • Estragon
  • Berg-Bohnenkraut
  • Lavendel

Kräuter, die im Winter lieber drinnen überwintert werden sollten

Einige mediterrane Kräuter, insbesondere Rosmarin und Thymian, vertragen Frost nicht gut – frostbeständige Sorten dieser Kräuter sind jedoch in Gartencentern erhältlich. Mit guter Wärmedämmung können mehrfach verzweigte Rosmarin- und Thymianpflanzen den Winter im Freien überstehen, aber um sicherzugehen, sollten sie besser ins Haus verlegt werden.

Drinnen können Sie Blumentöpfe mit Kräutern direkt unter ein Fenster stellen: Sie benötigen viel Licht und eine konstante Temperatur, idealerweise zwischen 10 und 20 Grad. Gießen Sie sie etwa einmal pro Woche (die Erde sollte immer mindestens ein bis zwei Tage lang vollständig trocken sein), je höher die Raumtemperatur ist, desto gründlicher gießen. Warten Sie nicht bis zum ersten Frost, um sie in die Wohnung hereinzuholen – der ideale Zeitpunkt kommt gerade jetzt!

Schutz vor Frost benötigen 

  • Rosmarin
  • Thymian
  • Lorbeerblatt
  • Myrte
  • Aloysia-Pflanze
  • Zitronengras 

Ernten Sie einjährige Kräuter.

Basilikum übersteht den Winter nicht, aber man muss es nicht auf einmal verbrauchen. Stellt man den Blumentopf in die Küche, kann man die frischen Blätter noch einige Zeit zum Kochen verwenden. Dasselbe gilt für frischen Koriander. Dill lässt sich einfrieren oder einlegen, Majoran oder Pfefferkraut schneiden und trocknen. Im Frühling kann man alles wieder auf dem Balkon oder unter der Gartenpergola einpflanzen.

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