Wann ist der ideale Zeitpunkt, mit der Planung einer Pergola anzufangen?
Viele Menschen denken erst an eine Pergola, wenn es draußen wärmer wird. Dann eilt es und man sucht dann die schnellste, nicht die optimalste Lösung. Wer aber wirklich durchdacht den Außenbereich mit einer Pergola gestalten möchte, sollte frühzeitig mit der Planung anfangen – idealerweise zu einer Zeit, in der es nicht drängt, schnell eine Pergola hinzustellen. Dann lässt sich in Ruhe klären, welcher Pergola-Typ am besten passt, welche Art von Sonnenschutz und Regenschutz der Pergola benötigt wird und wie sich die Pergola harmonisch in Haus und Garten einfügt, und das auf Dauer und nicht nur für eine Saison.
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Überlegen Sie sich zunächst, wozu die Pergola dienen soll.
Die grundlegende Frage lautet: Wie möchten Sie die Pergola nutzen?
Eine Pergola, die nur für kurze Aufenthalte gedacht ist, wird anders aussehen als eine Pergola, die als vollwertiger Wohnraum im Freien dienen soll. Der Nutzungszweck bestimmt, ob lediglich eine leichte Beschattung für die Pergola reicht oder ob ein umfassendes System mit Seitenschutz und Lichtregulierung nötig ist.
Neben dem grundlegenden Zweck der Pergola sollten Sie auch die Bedingungen bedenken, unter denen Sie sie nutzen möchten. Beispielsweise hängt es davon ab, wie sehr Sie die tiefstehende Morgen- oder Abendsonne stört oder ob Sie die Pergola auch bei Regen oder Wind nutzen möchten. Diese Fragen helfen Ihnen, die passende Beschattung auszuwählen, die den Komfort bei der Nutzung der Pergola den ganzen Tag und die ganze Saison über beeinflusst.
Beschattung der Pergola: Ein Schlüsselelement für Komfort
Ohne durchdachte Beschattung kann sich eine Pergola schnell in einen kaum nutzbaren Raum verwandeln, nicht nur im Sommer. Daher ist die Beschattung der Pergola nicht nur ein Accessoire, sondern sie beeinflusst grundlegend den Gesamtkomfort und die Art und Weise, wie Sie die Pergola tagsüber nutzen.
Es gibt heute eine Reihe von Möglichkeiten, wie sich eine Pergola vor Sonne schützen lässt. Die Wahl hängt von der Ausrichtung und der beabsichtigten Nutzung des Raums ab. Sehr häufig werden Außenrollos für die Pergola, insbesondere Screenrollos verwendet, die effizient eine Überhitzung verhindern, ohne dass man sich ganz von der Umgebung abgeschottet fühlt. Gleichzeitig schützen sie den Innenraum vor Wind und Blicken von außen, was wirklich einen großen Komfort darstellt.
Wenn es nicht nur um den Schutz vor Sonne, sondern auch vor Wind und Regen geht, kann die Pergola mit Schiebeglas ergänzt werden. Obwohl dies nicht in erster Linie als Beschattungselement dient, erweitert es die Nutzungsmöglichkeiten der Pergola bei kälterem oder unbeständigem Wetter erheblich und trägt zur Schaffung eines geschützten, ruhigen Raumes bei.
Die Flexibilität einer Pergola wird durch Lösungen erhöht, die es ermöglichen, im Laufe des Tages auf sich verändernde Wetterbedingungen zu reagieren. Generell gibt es verschiedene Dachtypen – von kompakten Konstruktionen bis hin zu Systemen, mit denen sich Lichteinfall und Belüftung regulieren lassen. Einige Pergolen verfügen über ein System aus kippbaren Lamellen im Dach, wodurch sich Lichteinfall und Regenwasserabfluss je nach den aktuellen Bedingungen regulieren lassen. Ein typisches Beispiel hierfür sind bioklimatische Pergolen mit Lamellen wie das System ARTOSI, bei dem die Regulierung von Licht und Belüftung in die Konstruktion selbst integriert ist.
Wird die Dachkonstruktion durch seitliche Beschattung für die Pergola oder andere Schutzelemente ergänzt, entsteht ein Raum, der sich an wechselnde Witterungsbedingungen und unterschiedliche Arten der Nutzung anpassen lässt. Eben die Kombination aus Dach und Seitenschutz entscheidet darüber, ob die Pergola nur unter idealen Bedingungen angenehm ist oder den Großteil der Saison genutzt werden kann.

Typ der Konstruktion und Ausrichtung als Grundlage einer funktionsfähigen und zweckdienlichen Pergola
Beim Auswählen einer Pergola schaut man meist vor allem auf Material und Aussehen der Konstruktion. Genauso wichtig ist es jedoch, die Gestaltungsmöglichkeiten des jeweiligen Pergola-Typs und seine Funktionalität im vorgesehenen Raum zu berücksichtigen. Konstruktion und Beschattungstyp sollten gemeinsam geplant werden und nicht als voneinander getrennte Schritte ohne jeglichen Zusammenhang.
Moderne Pergolen werden meist aus Aluminium oder als maßgefertigte Konstruktionen entworfen, um den spezifischen Gegebenheiten von Haus und Garten gerecht zu werden. Die individuelle Gestaltung ermöglicht eine optimale Ausrichtung zur Sonne, Luftzirkulation und Verbindung zum Innenraum und erlaubt gleichzeitig die sinnvolle Integration von Außenrollos oder anderen Schutzelementen in die Pergola, ohne dass spätere Kompromisse nötig sind.
Die Ausrichtung der Pergola spielt eine wichtige Rolle. Ein nach Süden ausgerichteter Raum ist etwas anderes als eine nach Westen ausgerichtete Terrasse, wo die tiefstehende Nachmittagssonne ein Problem darstellt. In manchen Fällen genügt eine Beschattung von oben, manchmal ist ein zusätzlicher Schutz von den Seiten notwendig. Daher ist es sinnvoll, eine Kombination aus Beschattung und Windschutz in Betracht zu ziehen oder auch die Pergola mit gläsernen Schiebepaneelen auszustatten. Dadurch erweitert sich die Nutzungsmöglichkeiten der Pergola auch außerhalb der Hauptsaison.
Zusammenfassung: Warum sich die Planung einer Pergola lohnt
Eine Pergola ist eine Investition für viele Jahre. Ihre Qualität bemisst sich nicht am ersten Eindruck, sondern an ihrer täglichen Nutzung. Wenn Sie bei der Planung neben der Konstruktion auch die Ausrichtung und den Sonnenschutz berücksichtigen, schaffen Sie einen Raum, der sich an unterschiedliche Tages- und Jahreszeiten anpasst. Ein Ort, an dem Sie sich gerne aufhalten – nicht nur im Sommer, sondern fast das ganze Jahr über.