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Haus und Garten
2. Januar 2026

Für alle, die ein Haus bauen: Rechtzeitig an die Außenbeschattung denken!

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Für alle, die ein Haus bauen: Rechtzeitig an die Außenbeschattung denken!
Der Bau eines Hauses ist ein Prozess voller Entscheidungen, die nicht nur das Aussehen, sondern auch den zukünftigen Wohnkomfort und die Energieeinsparung beeinflussen. Ein oft unterschätztes Thema ist die Außenbeschattung. Viele kümmern sich erst darum, wenn die Fassade fertiggestellt ist – und dann ist es oft zu spät.

Die Außenbeschattung ist nämlich Bestandteil der Gebäudehülle und kein Accessoire, das jederzeit zusätzlich installiert werden kann. Sie erfordert die Vorbereitung des Raums für die Kästen, die Verlegung der Kabel und die Abstimmung mit der Architektur des Hauses. Durch die richtige Planung lassen sich Tausende von Euro sparen und Kompromisse wie sichtbare Kästen oder die zusätzliche Installation einer Außenbeschattung vermeiden.

Die Außenbeschattung spielt in allen Phasen des Bauens eine Rolle

Projektphase / Entwurf des Hauses

Der ideale Zeitpunkt, grundsätzlich über die Außenbeschattung nachzudenken, ist die Projektplanungsphase. Da fällt die Entscheidung, ob Außenjalousien, Außenrollos oder Screenrollos installiert werden sollen – und damit hängt auch der Platzbedarf für den Kasten der Außenjalousien oder Rollos zusammen.

Ein Architekt oder Projektant kann eine Lösung entwerfen, die sich harmonisch in die Fassade einfügt und keine Wärmebrücke erzeugt und auch die Ästhetik nicht beeinträchtigt. In Zusammenarbeit mit dem Hersteller der Beschattungstechnik lassen sich die Montageart (über dem Fenster, unter Putz, freitragend) und der Typ der Betätigung – manuell oder motorisch – im Vorfeld festlegen.

Rohbau

Während der Rohbauphase muss die Elektroinstallation für die motorische Betätigung vorbereitet werden. Planen Sie beispielsweise fernbediente Außenrollos, müssen Kabel zur Stromversorgung der Motoren oder gegebenenfalls die Datenleitung für das zentrale System in das Mauerwerk oder den Sturz verlegt werden.

Erfahrene Firmen empfehlen gleichzeitig die Installation von Wind- und Sonnensensoren, die automatisch auf die Wetterbedingungen reagieren. Dadurch kann das System vollautomatisch funktionieren und trägt zu Energieeinsparung und Wohnkomfort bei.

Vor der Durchführung der Wärmedämmung und der Fassade

Diese Phase ist entscheidend für die Installation von Kästen und Führungsleisten. Die Außenbeschattung wird nun sowohl technisch als auch optisch mit dem Haus in Einklang gebracht. Die Kästen werden in die Fassade so integriert, dass sie nach Fertigstellung der Wärmedämmung nicht störend wirken und das Gesamtbild sauber und kompakt bleibt. Gleichzeitig bietet sich jetzt die Gelegenheit, die Farbe der Lamellen feinabzustimmen und sie an Fenster und Fassade anzupassen. Denn in dieser Phase, in der Ästhetik und Funktionalität vereint werden, bekommt das endgültige Aussehen des Hauses den letzten Schliff.

Nach der Fertigstellung des Fassadenputzes

Erst jetzt erfolgt die Montage der eigentlichen Beschattung. Wenn alles gut vorbereitet ist, geht die Installation schnell und sauber vonstatten. Sollten Sie die Vorbereitung vergessen haben, lässt sich das Problem der Außenjalousien durch eine nachträgliche Montage beheben. Sie ist jedoch meist kostenintensiver und erfordert Kompromisse – der Kasten bleibt sichtbar und eine optimale Führung des Kabelanschlusses ist nicht immer möglich.

Eine zusätzliche Montage ist häufig bei Renovierungen nötig, wenn ein Eingriff in die Fassade nicht möglich ist, oder beim Installieren von Außenrollos an einem Balkon oder Screenrollos an einer Terrasse.

Die häufigsten Planungsfehler

  • Die Frage der Positionierung des Kastens wird nicht rechtzeitig gelöst → dies beeinträchtigt das Aussehen der Fassade und schränkt den Raum für das Fenster ein.
  • Die Vorbereitung der Elektroinstallation fehlt → die motorische Betätigung erfordert dann Eingriffe in die fertigen Wände.
  • Zusätzliche Montage ohne vorherige Rücksprache → höhere Kosten und kürzere Nutzungsdauer des Systems.

All dies lässt sich vermeiden, wenn die Außenbeschattung bereits beim Entwerfen des Hauses berücksichtigt und besprochen wird.

Zusammenfassung und Empfehlungen von ISOTRA

Der beste Zeitpunkt, über die Außenbeschattung nachzudenken, ist während der Phase des Projektierens des Hauses. Dann können die Kästen, die Kabelleitung und die korrekte Anbindung an die Fassade vorgesehen werden, was in einer technisch präzisen und ästhetischen Lösung resultiert.

Gleichzeitig gilt jedoch, dass es in jeder Bauphase eine geeignete Art und Weise gibt, wie man die Außenbeschattung hinzufügen oder vorbereiten kann, ob beim Rohbau, vor der Wärmedämmung oder bei der Renovierung eines bereits fertiggestellten Hauses.   

In solchen Situationen ist eine professionelle Beratung von entscheidender Bedeutung – die Spezialisten von ISOTRA können die optimale Lösung auf Basis des Bauzustands des Hauses, des Typs der Fassade und der Anforderungen an die Betätigung entwerfen.

Wenden Sie sich an die Experten von ISOTRA und lassen sich einen Entwurf der Beschattung ausarbeiten, der technisch durchführbar, ästhetisch ansprechend und auf Ihr spezifisches Projekt zugeschnitten ist.

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